Erfolgshistorie

Nach meinem ersten Rennen in Wusterwitz im Jahr 2000 bin ich zunächst fast ausschließlich Wagenrennen gefahren. Dabei war ich sehr erfolgreich. Seit dem Winter 2003/2004 fahre ich verstärkt auch Schneerennen. Und die Saison 2004/2005 brachte mir auch dort den Durchbruch. 

Schneerennen

2010/2011

2009/2010

 Rennort Distanz Zeiten Platzierung Klasse

 Jakusycze

08.-10.01.10

30,1 km

30,1 km

15,6 km

1:54:35 Std.

2:08:28 Std.

56:19 min.

 1. Platz rr.

5. Platz gesamt

 DO (8-Hunde)

Trans Thüringia

31.01.-06.02.10

34,9 km

45,9 km

45,9 km

31,4 km

45,9 km

27,8 km

2:31:06 Std.

3:17:47 Std.

3:18:26 Std.

1:54:52 Std.

3:16:13 Std.

1:42:15 Std.

 7. Platz

 LT2

(max. 7 Hunde)

Warmensteinach

13.-14.02.10

42 km

42 km

2:43:30 Std.

2:34:27 Std.

 7.Platz (letzter!) DO (9-Hunde)

 Oberwiesenthal (WSA WM)

26.-28.02.10

31,5 km

29,5 km

29,5 km

2:11:04 Std.

1:50:06 Std.

1:53:55 Std.

 7. Platz DO (8-Hunde)

Saison 2008/2009

 Rennort Distanz Zeiten Platzierung Klasse

 Dobel 13./14.12.2008

28 km

53:07 min.

51:25 min

 1. Platz

 LTO

8-Hunde

 Tettau 03./04.01.2009 26 km

 68:55 min.

76:43 min.

 2. Platz

 LTO

8-Hunde

 Todtmoos 24./25.01.2009 19 km

 52:33 min.

54:43 min.

 5. Platz

 Sprint O

8- Hunde

 Bernau 31.01./01.02.2009    
 Neustadt EM 08./10.02.2009 32 km

 2:16:42 Std.

2:20:50 Std.

 3. Platz

 DO

8-Hunde

 Trans Thüringia 08./14.02.2009

 32 km

32 km

40 km

40 km

44 km

 Siehe EM

Siehe EM

2:51:31 Std.

2:45:33 St.d

2:59:04 Std.

 2. Platz

 LTO

8-Hunde

 Winterberg 21./22.02.2009 25 km

 1:31:50 Std.

1:34:54 Std.

 5. Platz DO
 Wallgau 07./08.03.2009 36 km

 2:00:07 Std.

2:02:01 Std.

 3. Platz DO

Saison 2007/2008
Alle Schneerennen wegen Schneemangel ausgefallen


Saison 2006/2007

 RennortDistanz Zeiten PlatzierungKlasse 
 Innerkrems 10./11.03.0725 km

1:27 Std.

1:32 Std.

 5. Platz

LTO

8-Hunde 

Wegen Schneemangels sind alle anderen Rennen ausgefallen


Saison 2005/2006

 RennortDistanz Zeiten Platzierung Klasse 
 Haidmühle 28 km 

1:28:33 Std.

1:23:18 Std. 

2. Platz DO 
 Unterjoch 17,1 km

44:52 min.

44:45 min. 

6. Platz8-Hunde Sprint 
 Frauenau 16,7 km

44:42 min.

48:16 min. 

8. Platz 8-Hunde Sprint 
 Schöneck 40 km

2:17:15 Std.

2:21:15 Std. 

2. Platz  DO
 Trans Thüringia 380 km21:46:56 Std. 1. Platz LT II (7-Hunde) 
 Warmensteinach DM42 km 

2:34:07 min.

2:31:29 Std. 

4. Platz DO 
 Zuberec EM

 28 km

12 km

20 km

2:02:43 Std.

36:32 min.

1:21:08 Std. 

2. Platz DO 


Saison 2004/2005

 RennortPlatzierung Klasse 
 Langtaufers2. Platz DII 6- Hunde 
 Warmensteinach 3. Platz DO
 Frauenwald 7. Platz Sprint 8-Hunde
 Brotterode DM 2. Platz DO
 Schmallenberg 1. Platz DO
 Jakusycze EM 5. Platz DO


Wagenrennen

Saison 2010/2011

Saison 2009/2010

 Rennort Platzierung  Klasse  Distanz  Zeit 
 Bielefeld Senne 17./18.10.09

1. Platz

2. Platz

6-Hunde

4-Hunde 

5,8 km 

14:26 min./13:43 min.

 17:32 min./17:09 min.

 Bermuthshain 24./25.10.09

1. Platz

2. Platz

 6-Hunde

4-Hunde

5,9 km/4,5 km

 14:43 min./10:10 min.

18:53 min./11:45 min.

 Ströhen 31.10./01.11.09

2. Platz

7. Platz 

6-Hunde

4-Hunde

3,0 km 

6:33 min./6:28 min.

8:17 min./7:46 min. 

 Borken 07./08.11.09 1. Platz6-Hunde 6,9 km 

15:30 min./15:51 min. 

 Grolloo FISTC EM 21./22.11.09 3. Platz6-Hunde 5,7 km13:34 min./13:39 min.
 Rastede 28./29.11.09 2. Platz6-Hunde  5,7 km11:57 min./12:19 min.
 Pampa 05./06.12.09 Abbruchwegen Todesfall auf  dem Trail 


Saison 2008/2009

 RennortPlatzierung Klasse Distanz Zeit 
 Viersen1. Platz 6-Hunde 

5,8 km

3,2 km 

13:50 min.

6:50 min. 

 Borken 1. Platz 6-Hunde

 4,8 km

4,8 km

 11:13 min.

10:51 min.

 Outdoorvalley 1. Platz 6-Hunde

 6,0 km

6,0 km

 16:32 min.

16:13 min.

 Rastede abgebrochen 6-Hunde 6,3 km 13:45 min.
 Pampa 1. Platz 8-Hunde 12,0 km

 35:56 min.

32:15 min.


 Saison 2007/2008

RennortPlatzierung Klasse Distanz Zeit 
 Gollwitz 1. Platz6-Hunde 4,6 km 

11:07 min.

10:27 min. 

 Winterberg 1. Platz 6-Hunde 3,9 km

 8:57 min.

8:46 min.

 Viersen 1. Platz 6-Hunde 3,2 km

 6:32 min.

6:33 min.

 Borken 1. Platz 6-Hunde 6,9 km

 15:08 min.

15:10 min.

 Rommerskirchen 1. Platz 6-Hunde 6,6 km

 15:44 min.

15:54 min.

 Rastede 1. Platz 6-Hunde 6,3 km

 12:57 min.

13:11 min.

 Pampa 1. Platz 8-Hunde 12,0 km

 32:10 min.

31:12 min.

 Langenscheid 1. Platz 6-Hunde 7,7 km

 22:32 min.

20:02 min.


 Saison 2006/2007

 RennortPlatzierung Klasse Distanz Zeit 
 Völklingen4. Platz Canicross 2,3 km8:18 min. 
 Gollwitz

1. Platz

1. Platz

6- Hunde

Canicross 

4,2 km

4,2 km 

8:50 min./8:43 min
 Kempentrail

1. Platz 

1. Platz

6-Hunde

Canicross

4,9 km/4,4 km 

10:51 min/10:43 min.

18:51 min./17:16 min 

 Viersen

1. Platz

3. Platz

6-Hunde

Canicross 

6,0 km

3,1 km 

12:45 min./12:30 min.

11:05 min/11:41 min. 

 Lauf

1. Platz

1. Platz

6-Hunde

Canicross 

4,8 km 

 9:39 min./9:43 min.

15:40 min./16:06 min.

 Meppen1. Platz

1. Platz

6-Hunde

Canicross

2,9 km/4,0 km 

7:26 min./9:11 min.

11:20 min./15:11 min. 

 Rastede WM1. Platz 6-Hunde  5,9 km 13:10 min./13:16 min.
 Großalmerode

1. Platz

1. Platz

2. PLatz 

6-Hunde

4-Hunde

Canicross

 4,6 km

10:39 min./11:00 min.

12:52 min./12:52 min.

17:52 min./18:23 min.

 Feldberg1. Platz

1. Platz 
6-Hunde

Canicross

 4,9 km 


 Saison 2005/2006

 RennortPlatzierung Klasse  DistanzZeit 
 Gollwitz

1. Platz

4. Platz

6-Hunde

4-Hunde

4,2 km 

9:13 min./9:05 min.

12:09 min./12:05 min. 

 Viersen

1. Platz

1. Platz

6-Hunde

4-Hunde

3,0 km

6:10 min./5:51 min.

7:11 min./7:26 min.

 Borken

1. Platz

6. Platz

6-Hunde

4-Hunde

4,8 km

3,9 km

10:49 min./10:41 min.

9:24 min./9:32 min 

 Lauf

2. Platz

3. Platz

6-Hunde

4-Hunde

4,8 km 

9:40 min./9:45 min.

11:47 min./11:26 min.

 Zierenberg1. Platz

1. Platz

6-Hunde

4-Hunde

5,8 km

4,8 km 

14:30 min./14:03 min.

16:31 min./16:27 min.

 Dilsem-Stokkem (WM)1. Platz

5. Platz

6-Hunde

4-Hunde 

7,9 km

6,9 km

19:09 min./19:19 min.

19:06 min./19:07 min


Saison 2004/2005

 RennortPlatzierung Klasse 
 Gollwitz

1. Platz

4. Platz 

6-Hunde

4-Hunde

 Luhmühlen

3. Platz

2. Platz 

6-Hunde

4-Hunde

 Borken

4. Platz

10. Platz

6-Hunde

4-Hunde

 Zierenberg

1. Platz

1. Platz

6-Hunde

4-Hunde

 Trappenkamp/Daldorf

3. Platz

10. Platz

6-Hunde

4-Hunde

 Christianslust

2. Platz

3. Platz

6-Hunde

4-Hunde

 Schöningen

2. Platz

2. Platz

6-Hunde

4-Hunde


Rennberichte 2007/2008


Winterberg 27./28.10.07 Bei optimalen Bedingungen (2 Grad) fand das erste Wagenrennen in Winterberg statt. Trotz mäßiger Beteiligung war zumindest was die offene Szene angeht alles am Start was Rang und Namen hat. Die Organisation war etwas dürftig (das Zelt war nur am Samstagabend geöffnet und beheizt) aber der Trail und der Ablauf war sehr gut organisiert. Ein sehr anspruchsvoller Trail mit viel steilen Bergauf und Bergab Passagen wurde den Sportlern geboten, der nicht ganz ohne Risiko zu fahren war. Für mich hat sich aber mal wieder gezeigt: "Wagenrennen sind nur Training!!!" Darüber kann ich nur lachen! Der Ehrgeiz ist einfach stärker als die Vernunft, die ja so oft gepriesen wird. Für mich war interessant das es nur ein Houndteam gab das schneller war in der 6 Hunde Klasse...an dieser Stelle einen Gruß an Mara Betz: In Viersen hast du ja eine neue Chance dich gegen ein Sibirier Team zu behaupten(Grins!).


Gollwitz 20./21.12.2007 Das Rennen in Gollwitz fand in diesem Jahr mit einer Rekordbeteiligung von 91 Startern statt. Eigentlich hat dieser Rennort eine solche Beteiligung mehr als verdient, allerdings hat Kalli in diesem Jahr den Start etwas unglücklich in die Nähe seines Wohnhauses verlegt, so daß am Start durcheinander herrschte und besonders die größeren Gespanne einige Probleme durch die herrschende Enge und das im Weg stehende Zelt bekamen. Hoffentlich besinnt er sich im nächsten Jahr eines besseren! Das Wetter spielte wie immer auch in diesem Jahr sehr gut mit, so daß perfekte Bedingungen für die Hunde herrschten. Das Rennen verlief ohne größere Probleme und so konnte am Sonntag um 15 Uhr die Siegerehrung mit der alljährlich stattfindenden Tombola mit wirklich schönen Preisen für alle Teilnehmer durchgeführt werden. Schnellster Teilnehmer über alle Klassen war Hörst Schröder in der 6-Hunde Klasse offen mit insgesamt 18:45 min. vor Kalli Habermann (in O) mit 18:58 min. und Thomas Höhner (8-Hunde) in 19:05 min., bei den Sibiriern hatte insgesamt Uwe Meyer (8-Hunde) mit 20:30 min. die Nase vorn vor Michael Klick (6-Hunde) in 21:34 min., dahinter folgte Torsten Umlauft (ebenfalls 6-Hunde) in 22:50 min.


Rennberichte 2006/2007


Dryland WM Rastede, 02./03.12.05
Das Stake out Gelände war großzügig auf dem riesigen Sportzentrum von Rastede untergebracht und hätte noch deutlich mehr Starter aufnehmen können. Die zentrale Lage in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum des schönen kleinen Städchens Rastede macht den Rennort besonders attraktiv. Mir ist keine Veranstaltung bekannt, mit einer für Zuschauer und Sportler dermaßen zentralen Lage mitten in einem Stadtzentrum.
Der Trail verlief sehr schön durch eine Art „Stadtwald“ auf sehr harten befestigten Wegen mit einigen für große Teams durchaus mehr als anspruchsvollen Kurven. Höhenunterschiede waren kaum vorhanden.
Am Freitagabend wurde die Veranstaltung mit dem Einmarsch der Nationen (dieser Einmarsch ging durch die ganze Stadt) unter dem Applaus der Zuschauer eröffnet, die die Strassen der Stadt säumten. Die Nationalhymnen der Teinehmerländer wurden gespielt und dazu gab es wie bei solchen Anlässen üblich einige Ansprachen der Organisatoren und Offiziellen.
Das Rennen wurde am Samstag um 8.30 Uhr mit dem ersten Start eröffnet. Gestartet wurde im 30 Sekunden Rhythmus. So ging es durch alle Canicross Klassen. Am Nachmittag starteten dann die Gespannklassen mit Startabständen von einer bis zwei Minuten. Die Temperaturen waren am Nachmittag mit 11 Grad am Samstag und 12 Grad am Sonntag für eine Strecke von angegebenen 6,2 km (ab 6- Hunden) sicher an der Grenze dessen was für einen derartigen Hochgeschwindigkeitskurs zu vertreten war.

Die 4-Hunde Klasse als erste Wagenklasse, ging über die Distanz von 4,2 km. Keith Johnson aus Schottland setzte wie schon im Vorjahr Maßstäbe. Er verteidigte seinen Titel mit einer Gesamtzeit von 14:42 min. gegen Uwe Radant (Deutschland), der mit 15:22 min. zweiter wurde. Lena Boysen Hillestad (Norwegen) landete mit 15:49 min. auf Rang drei.
Auch bei den reinrassigen gab es hier eine erfolgreiche Titelverteidigung. Es gewann Didier Ozel (Frankreich, 18:02 min) vor Krystof Janecki(Polen, 18:20 min.). Dritter wurde Franck Cannone aus Frankreich in 18:48 min.

Auch die 6-Hunde Klasse erlebte zwei Titelverteidigungen. Die offene Klasse entschied der Brite Steven Lindsay in 23:36 min. für sich. Nadja Kötter aus Deutschland wurde in 24:26 min. zweite vor Anna Bajer aus Polen (25:08 min.).
Bei den reinrassigen ging der Weltmeistertitel an Michael Klick in 26:27 min., gefolgt von Paul Keene aus England (27:58 min.) und Olaf Thurau aus Deutschland (31:09 min.).

Die 8-Hunde Klasse wurde zu einem spannenden Zweikampf zwischen Thorsten Betz aus Deutschland und dem Titelverteidiger aus England, Scott Graeme. Mit knappen 10 Sekunden Vorsprung ging der Titel an den Deutschen (21:31 min.). Scott Graeme musste sich in diesem Jahr mit dem zweiten Platz zufrieden geben, seine Zeit: 21:41 min.. Dritter wurde Hege Ingebrigsten aus Norwegen in 22:20 min.
Bei den reinrassigen war der Titelverteidiger nicht am Start. So konnte ein souveräner Jörg Otte aus Deutschland in 27:22 min. diese Klasse für sich entscheiden. Zweite wurde Emile Lepage aus Frankreich (28:31 min.) vor Thorsten Kenkel aus Deutschland (46:15 min.).

In der offenen Klasse siegte Heinrich Stahl aus Deutschland (bei dem ich als Beifahrer mitfuhr, ein wirklich beeindruckendes Erlebnis) in 22:55 min. vor dem Österreicher Reinhard Monschein in 24:16 min.. Dritter wurde hier Mirsolav Pazur aus der Slowakei in 25:14 min..
Die reinrassige Klasse ging hier an Manuela Walter aus der Schweiz in 29:48 min. vor Joachim Köring (Deutschland, 29:54 min.), der sich am zweiten Tag noch vom vierten auf den zweiten Platz verbessern konnte. Dritter wurde in 31:14 min. Markus Wojcik aus Deutschland.

Wie schon im Vorjahr in Belgien war es auch diesmal wieder eine absolute Meisterleistung der Organisatoren und Helfer. Ihnen gebührt höchste Anerkennung.

Diese Veranstaltung hat sich offensichtlich etabliert und so bot Rastede einen gebührenden Rahmen für die Teilnehmer aus aller Welt. Mit der zweiten Veranstaltung ist Rastede in der Spitze der Wagenrennorte angekommen.


Kempentrail (Niederlande) 28./29.10.06 Die Fahrt ins Nachbarland ist mit 170 km ja eher ein Katzensprung. Das Stakeout Gelände ist auf einer Viehweide direkt neben einem kleinen Wald gelegen. Der Boden war nur stellenweise etwas aufgeweicht aber problemlos zu befahren, auch das Platzangebot war ausreichend. Der Trail verlief sehr schön und abwechslungsreich durch ein kleines Waldgebiet mit sehr vielen Kurven und Abbiegungen, was von den Hunden eine erhöhte Aufmerksamkeit erforderte. Mit einer Länge von 4,9 km war er für die herrschenden Bedingungen von 15 Grad und sehr hoher Luftfeuchtigkeit an der Grenze des für die Hunde zumutbaren (er wurde dann auch am Sonntag um einige hundert Meter gekürzt). Der Wind vermittelte einem zwar den Eindruck , dass es kühl sei, dem war aber nicht so. So hatten die empfindlicheren Hunde in den Teams nach dem Lauf einige Schwierigkeiten.
Eröffnet wurde das Rennen um 10 Uhr von den O-Teams, danach starteten die Läufer. Hier setzte ich mich mit einer knappen Minute Vorsprung an die Spitze vor Niels Havenaar und Wilco van Dijen. Kurz danach konnte ich mich auch in der B Klasse mit ebenfalls fast 1 Minute Vorsprung gegen Rob Mossinkoff und Niels Havenaar behaupten.
Am Sonntag büßte ich beim Laufen zwar einen Teil meines Vorsprungs vom Samstag gegenüber Niels Havenaar ein, konnte aber trotzdem den Sieg in dieser Klasse sicher nach Hause laufen.
Die Entscheidung am Sonntag trotz der Wetterbedingungen und der Erfahrung vom Samstag in der B Klasse zu starten machte ich mir nicht leicht. Die Rennleitung kürzte die Strecke um ca. 500 m was mich eigentlich nicht überzeugte, nach langer Überlegung startete ich dann doch noch, aber nur mit 5 Hunden. Ich stellte das Team um, mit langsameren Leadern und ließ den stärksten Hund raus, der auch am Samstag aufgrund seines Arbeitseifers die größten Probleme hatte. Die Hunde liefen deutlich langsamer und kamen problemlos über den Trail. Aufgrund des großen Vorsprungs vom 1. Tag war der Sieg nicht gefährdet.
Da das Rennen am Sonntag schon um 9 Uhr begonnen hatte und alle Starter im Minutentakt starteten, konnte schon um 14.45 die Siegerehrung durchgeführt werden und um 15.15 Uhr traten wir die Heimreise an.
Ein sehr schöner Rennort mit einem wirklich tollen Trail, jedoch sollte die Streckenlänge für ein Rennen zu dieser Jahreszeit und den herrschenden Bedingungen zum Wohle der Hunde überdacht werden und um den Kritikern solcher Veranstaltungen keinen Angriffspunkt zu bieten.



Völklingen 23./24.09.06 Die Anreise nach Völklingen ist eine echte "Himmelreise". Die Messe ist einfach zu weit ab, ein zentralerer Punkt der besser zu erreichen ist wäre sicher auch besser um ausreichende Besucherzahlen zu erlangen. Die Canicross Veranstaltung war dennoch gut besucht und mit einigen amtierenden Weltmeistern auch hochklassig besetzt. Die Temperaturen verhießen im vorhinein nichts gutes, deshalb wurde die Strecke auf 2,3 km verkürzt. Sicherlich eine kluge Entscheidung um allen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wobei das Wetter aber dann doch nicht so dramatisch heiß war wie angekündigt. Die Strecke war angenehm zu laufen mit einer knackigen Steigung direkt am Start, einigen Graden und ein wenig "Crosscharakter" im Schlußteil. Aus sportlicher Sicht gab es für mich in der Klasse cross men (Jg. 67-86) einiges an Ernüchterung, so lief ich am Samstag mit 8:18 (8.Platz) über 2,3 km im Rahmen meiner Möglichkeiten, der amtierende Weltmeister in dieser Klasse, der ebenfalls am Start war, bewältigte diese Strecke zum Vergleich in wirklich beeindruckenden 6:20 min. Aus leichtathletischer Sicht sind das einfach Welten. Ein Trost war das zwischen Platz 4 und 8 nur einige Sekunden lagen. Da die Zeitnahme trotz der Nutzung eines eigentlich vollautomatisch arbeitenden elektronischen Chipsystems wie es auch bei Marathonläufen Anwendung findet nicht verlässlich funktionierte war allerdings einer DM nicht würdig. Es gab schon am Samstag Schwierigkeiten bei der Zuordnung der Zeiten. Am Sonntag gab es bis 14 Uhr nur die Info das der 2. Lauf annuliert werden müsse da die Zeitnahme versagt hatte. Da sind also im Canicross die gleichen "Experten" am Werk wie oftmals bei Schlittenhunderennen, also gibt es doch Gemeinsamkeiten!!! So verließ ich die Veranstaltung ohne auf die abschließende Siegerehrung zu warten und ohne eine Ergebnisliste, deshalb kann ich leider dazu an dieser Stelle nicht mehr sagen.



Rennberichte 2005/2006


Gollwitz 15./16.12.05 Gollwitz war wie immer die lange Anreise (450 km) wert. Da noch Ferien waren, haben wir das Angebot von Liane und Kalli Habermann in Anspruch genommen auf dem Stake out eine Woche ein Trainings- und Urlaubslager zu machen. Es war die perfekte Woche. Morgens 5 Grad und Training mit den Hunden und ab Mittag in T-shirt und kurzer Hose auf dem Rad die Umgebung erkunden (und die Umgebung ist wirklich sehr abwechlungsreich und sehenswert). Das Rennen war perfekt organisiert und mit 83 Startern in den Rennklassen auch gut besucht. Der Grund dafür liegt nicht nur in der Organisation sondern auch in den beispielhaft günstigen Startgeldern woran sich andere Rennorte sicher ein Beispiel nehmen sollten. Für die Zuschauer war das Wetter am Wochenende perfekt (und eigentlich auch für uns), aber für die Hunde war es hart an der Grenze (um die 15 Grad im Schatten, aber es war sehr sonnig), was aber zu dieser Jahreszeit nicht unüblich ist. Am Samstag wurde deshalb auch eine Zwangspause von 1 Minute für alle Teilnehmer in das Rennen eingebaut. Das Rennwochenende verlief ohne Zwischenfälle und so konnten wir am Sonntag schon gegen 15 Uhr unsere Urkunden und Pokale entgegen nehmen. Besonders erwähnenswert ist die alljährlich stattfindende Tombola im Rahmen der Siegerehrung, wofür die Habermanns das ganze Jahr über attraktive Sachspenden in der sicher nicht besonders Strukturstarken Gegend Deutschlands sammeln. Auch diesem Punkt gebührt hohe Anerkennung sowohl gegenüber der Familie Habermann aber auch besonders gegenüber den Spendern, die wohl durchweg kleine Unternehmen aus der Region sind. Darüber hinaus ist das Rennen ein vorbildliches Beispiel des miteinander zwischen den offenen und reinrassigen Fahrern Vielen Dank an die Familie Habermann für die schöne Woche und wir werden diesem Rennort wie schon in den vergangenen 5 Jahren auch weiterhin treu bleiben.


Viersen 29./30.11.05 Viersen ist für uns eher ein Heimspiel, da wir nur 112 km Anfahrt haben. Da der Rennplatz sehr zentral in Viersen liegt, war er nicht schwer zu finden und so waren wir gegen 20 Uhr dort. Die Zufahrt zum Stake out war etwas beschwerlich und das obwohl es nicht geregnet hatte (bei Regen dürfte es eine echte Herausforderung werden!!!). Man mußte durch einen Graben der mit Sand aufgefüllt worden war, also, um nicht stecken zu bleiben durfte man nicht zu langsam sein, aber, da ein Baum mit tief hängenden Ästen direkt an der Einfahrt stand, war auch Vorsicht geboten. An dieser Aufgabe scheiterten einige, kamen aber dann doch mit Hilfe auf der schönen Wiese zu stehen (zumindest war sie am Freitag noch schön....). Der erste Eindruck der Rennstrecke am Samstag Morgen war ziemlich abenteuerlich: geschotterte Waldwege, eng an der Rennstrecke stehende Bäume und Kurven die insbesondere für große Teams eine echte Herausforderung waren (deshalb wurde O auch auf 10 Hunde beschränkt). Im nachhinein muß man aber sagen, dass es trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat diesen Trail zu fahren. Die Temperaturen waren jenseits von Gut und Böse, bei 20 Grad im Schatten erübrigt sich jeder weitere Kommentar. So wurde die Strecke auf 3 km verkürzt, aber selbst das war für die Hunde am Rande dessen (wenn nicht gar darüber hinaus) was man Ihnen eigentlich zumuten dürfte (aber ich glaube darüber waren sich auch alle Teilnehmr im klaren). Das Essen war ein Traum, ein Buffet das keine Wünsche offen ließ, so das auch das Startgeld (Doppelstart 45 €) seine Berechtigung hatte. Die beiden Renntage verliefen ohne große Zwischenfälle mit vielen Zuschauern bei dem herrlichen Wetter. Auch ein Kinderrennen wurde für den Sonntag noch kurzfristig organisiert. Die Siegerehrung zögerte sich etwas hinaus und um 16:45 war es dann so weit. Für die Sieger gab es Urkunden, Pokale und Futter (was auch nicht mehr auf allen Rennen selbstverständlich ist) und so muß man sagen, das die Veranstalter sich sehr bemüht haben und mich trotz meiner anfänglichen Spekpsis überzeugen konnten. Alles in allem kann man Viersen empfehlen.


Borken 12./13.11.05 Rennbericht siehe unter www.wssv.org


Lauf 19./20.11.05 Um einmal die "großen" der reinrassigen Szene auf einem Wagenrennen zu treffen nahm ich die sehr lange Anfahrt (490 km) nach Lauf in kauf. Diese verlief reibungslos, da eine sehr gute Wegbeschreibung und Beschilederung vorhanden war. So traf ich gegen 19 Uhr auf dem vom ersten Schnee weiß gepuderten perfekten Stake out ein. Die Startnummerausgabe erfolgte im großen Festzelt, vorbildlich dabei die Kontrolle des Versicherungsnachweises und einer Chipliste. Impfausweise und Papiere wurden nach dem Losverfahren am Samstag und Sonntag direkt auf dem Stake-out durch die Tierschutzbeauftragte vorgenommen. Der erste Renntag bei optimalen Bedingungen (Temperaturen um 0 Grad) auf einem sehr gut präparierten Trail verlief problemlos, so schien es, denn obwohl der FSSC die neu angeschaffte Hightech Zeitmeßanlage einsetzte, konnten oder wollten einige der Teilnehmer am Abend die eigenen (vielleicht zu schwachen?) Laufzeiten, bzw. die Zeiten anderer Teilnehmer (vielleicht unglaublich starken?) nicht glauben. Diese Diskussion ging bis tief in die Nacht. Rocco Pigola gab schließlich dem Druck nach und annulierte den ersten Renntag. Zu bemerken ist das es am zweiten Tag kaum wesentlich Abweichungen von den am ersten Tag gemessenen Zeiten gab (sie also offensichtlich nicht so ganz falsch waren!). In der Klasse B1 war ich leider der leidtragende, denn die 35 Sekunden Vorsprung des ersten Tages gingen nicht in die Wertung ein und so gelang es Peter Kick mich am Sonnatg um 2 Sekunden auf den 2. Platz zu verweisen. In der 4-Hunde Klasse dagegen profitierte ich davon, denn es gelang mir, Rocco Pigola noch den 3. Platz streitig zu machen (obwohl ich glaube das lag eher an der mangelnden Motivation von Rocco aufgrund der ihm als Hauptverantwortlichen gemachten Vorwürfe bezüglich der angeblich unkorrekten Zeitnahme). Für mich als "begeistertem" Wagenrennfahrer, denen die "großen" sowohl der reinrassigen als auch der offenen Szene immer sagen "auf einem Wagenrennen geht es doch um nichts, ist doch nur Training" hat dieses Wochenende mal wieder gezeigt wie viel auch den "großen" dieses "nichts" wert ist. Es geht sogar so weit, das sie bereit sind offiziell Protest einzulegen, anstatt einfach am zweiten Tag allen zu zeigen wie unglaublich schnell sie doch sind. Ich habe es noch nie erlebt, dass einer von den "kleinen", deren Rennsaison fast ausschließlich (sei es aus Überzeugung, aus Zeitgründen oder aus finanziellen Gründen) aus Wagenrennen bestehen, für die die Wagenrennen also den Saisonhöhepunkt darstellen, sich dermaßen über eine angeblich falsche Zeitnahme ereifern. Und alle anderen sehen sich doch im Schnee wieder..... Lauf war die lange Reise wert!


Zierenberg 26./27.11.05 Der zunächst festgelegte Termin kollidierte mit einigen anderen Rennen, so war ich froh das Rolf noch kurzfristig das Rennen am Dörnberg um 2 Wochen nach hinten verlegt hatte. Leider brach am Freitag in NRW das Wetter Chaos mit Schneefällen aus, wie sie hier bei uns im Ruhrgebiet noch niemand erlebt hatte. Trotz des Wetters und der ernstzunehmenden Bedenken meiner Familie ließ ich mich aber nicht davon abbringen um 19.30 die verschneiten Straßen in Richtung Kassel zu befahren, nicht ohne mich vorher durch einen Anruf in Zierenberg zu vergewissern das ich den Schlitten zu Hause lassen konnte. Einige Teilnehmer die schon vor Ort waren meinten ich könnte ruhig ohne Schlitten kommen, das Wetter sei perfekt und es läge nur 1 cm Schnee, das konnte ich eigentlich nicht glauben aufgrund der chaotischen Verhältnisse bei uns. So machte ich mich also auf den Weg. Erstaunlicherweise hörte das Schneetreiben auf der A 44 kurz hinter Dormund dann tatsächlich auf : Die Fahrbahn war trocken und vom Schnee keine Spur mehr. So traf ich um 22.15 Uhr auf dem Stake out am Dörnberg ein. Es wehte ein stürmischer und sehr kalter Wind, aber die Bedingungen waren wahrhaftig perfekt. Nachdem ich die Hunde noch einmal rausgelassen hatte machte ich mich auf den Weg ins Musherzelt, da Rolf in diesem Jahr das Fliegerheim des Segelflugvereins nicht zur Verfügung stand. Eine kleine Gruppe von Hartgesottenen saß dort noch zusammen, ich bekam noch meine Startnummer und nach einigen Getränken suchten wir dann die Wohnwagen auf. 1.Renntag
Der Wind hatte auch am Samstag nicht aufgehört zu wehen und es war richtig kalt. Alf Sünner-Merten hatte wieder einen sehr anspruchsvollen Trail gezaubert (Alle die, die schon einmal das Rennen am Dörnberg absolviert haben, wissen wovon ich rede und allen anderen kann ich nur empfehlen es selber einmal zu fahren). Dieser Trail ist einer der anspruchsvollsten, insbesondere für die Leithunde, den ich kenne, da die ersten knapp 2 km über ein freies Feld gehen mit wenig Orientierungspunkten für die Hunde, aber schließlich ist es ja ein Trainingsrennen und die Bedingungen sind für alle gleich. Es ist also kein Hochgeschwindigkeitskurs (was man auch an den gefahrenen Zeiten sieht). Vielleicht auch ein Grund warum der eine oder andere, der am ersten Rennen in 2003 teilgenommen und so seine Schwierigkeiten mit dem Trail hatte, sich lieber einfachere Rennen sucht. Auch mein 6 Hunde Team hatte so sein Probleme den rechten Weg zu finden. Die erste Abzweigung ging sofort schief, die Leader wollten lieber eine kürzere Runde laufen und alle meine Überredungskünste halfen nicht, ich musste vom Wagen um die Hunde auf den rechten Weg zurück zu bringen. Danach ging es aber recht gut. Nachdem wir eine Runde auf dem Feld gedreht hatten ging es ab in den Wald. Auch dort gab es einige anspruchsvolle Passagen, aber alle waren fahrbar. Nach dem noch ein Kinderrennen stattgefunden hatte, ging der sportliche Teil des 1 Tages vorbei.

Der Musherabend in Zierenberg ist immer einer der ganz besonderen Art, so auch in diesem Jahr wieder. Rolf hatte ein Buffet bestellt, das seines gleichen sucht, vor allem: All you can eat!!!! Danach wurden die Teilnehmer des Kinderrennens geehrt und anschließend gab es wie jedes Jahr eine wirklich tolle Tombola, jede Startnummer erhält dabei einen Preis. Rolf scheint dabei sehr gute Sponsoren zu haben. Danach kurz Hunde droppen und wieder zurück ins Zelt, denn Axel Fabian wartete bereits mit der Musik. Besonders als „Hesse“ aber auch als „Ausländer“ (vielleicht auch gerade die) hat man seinen Spaß an den Gesangsstücken von Axel. Leider fehlte in diesem Jahr sein Partner Thomas Frerich („der Lange“) aber Axel hatte Unterstützung einiger anderer Musher, Gitarre spielte ……….. und Inke-Neele Gronau sang dazu (ich war schwer beeindruckt, sie sang richtig gut). Da die Getränke zu wirklich sehr zivilen Preisen zu haben waren (Bier 0,33 80 cent, cola 70 cent), wurde auch dabei nicht gespart und als der Skiclub noch 2 Flaschen Whisky gesponsort hatte entwickelte sich mal wieder ein Abend den man so schnell nicht vergessen wird (und das war nicht der erste seiner Art in Zierenberg!). Wann der Abend endete weiß niemand mehr so genau und die, die es wissen, haben es nicht verraten. 2. Renntag
Der Wind hatte etwas nachgelassen, ansonsten waren die Bedingungen ähnlich wie am Samstag. Die Leithunde haben sich auch an den Trail gewöhnt, so dass es keine Probleme mehr gab, auch die Zeiten waren bei fast allen besser waren als am 1 Tag. Nach dem letzten Start um 13.48 Uhr war das Rennen beendet. Bis zur Siegerehrung blieb genug Zeit um zu packen und im Zelt des Skivereins noch ein leckeres Stückchen Kuchen zu essen und etwas warmes zu trinken.

Um 15 Uhr saßen dann alle bereit im Zelt für die Siegerehrung. Wie schon im Vorjahr gab es keine Pokale. Ein Fotograf hatte von jedem Teilnehmer auf dem Trail ein Bild geschossen und das wurde direkt in die Urkunde eingefügt. Eine sehr schöne Idee. Außerdem hatte sich Advance als Futtersponsor an der Siegerehrung beteiligt.

Um 15.30 Uhr war dann das Rennwochenende beendet und alle brachen auf nach Hause.

Das Rennen am Dörnberg in Zierenberg gehört meiner Ansicht nach zu den wirklich guten Veranstaltungen. Der Veranstalter und alle Helfer sind sehr motiviert und machen ihre Sache wirklich erstklassig. So wundert es, dass nur 37 Starter den Weg nach Zierenberg fanden. Dieses Rennen hat einfach mehr verdient. Vielleicht lag es daran das die erste Terminplanung etwas unüberlegt war. Ich hoffe, dass das Rennen dort im nächsten Jahr dennoch wieder stattfindet. Finanziell ist es für Rolf bei einem so kleinen Starterfeld sicher kein Geschäft, was es für uns Musher aber im Gegensatz zu manch anderem Rennen, wo man sich beinah übers Ohr gehauen fühlt, um so notwendiger macht es mit einer Teilnahme zu unterstützen. Vielen Dank an den Skiclub, an alle Helfer, an Alf und nicht zuletzt an Rolf. Ich hoffe wir sehen uns nächstes Jahr dort wieder.


Dryland WM Maasvalley, 03./04.12.05
Die diesjährige Weltmeisterschaft im Canicross / Wagenrennen fand in Belgien statt.
Schon die Internetpräsentation des veranstaltenden Vereins war sehr professionell, so waren bereits die Meldelisten mit den Startzeiten 1 Woche vor Rennbeginn im Internet einzusehen. Man konnte auf ein großes Ereignis hoffen, denn es waren rund 400 Teilnehmer gemeldet. Und diese Hoffnung bestätigte sich dann auch.
Das Stake out Gelände war großzügig und landschaftlich sehr reizvoll direkt an einem See gelegen inmitten von Wäldern.
Am Freitagabend gegen 20 Uhr wurde die Veranstaltung im großen Festzelt eröffnet, dazu gab es wie bei solchen Anlässen üblich einige Ansprachen der Organisatoren und Offiziellen.

Zum Trail:
Der Trail war korrekt vermessen und alle 1000 m stand ein entsprechendes Schild. Die Abzweigungen waren nicht nur einfach mit Flatterband markiert sondern mit Absperrgittern gesichert. Der Start war am See, es ging zunächst ein Stück am Ufer entlang und dann in den Wald. Mit zum Teil sehr engen Kurven auf fast immer festem Untergrund gingen die Trails über die verschiedenen Distanzen, fanden dann aber ca. 1,5 km vor dem Ziel wieder zusammen um einen ungeheuer steilen und sehr lang gezogenen Anstieg zu bewältigen. Hier hatten wohl alle ihre Probleme, besonders, da je nach Klasse schon bis zu 6,3 km hinter den Startern lagen.

Zum Rennen:
Aufgrund der großen Starterzahl war der erste Start für Samstag 9:01 angesetzt. Gestartet wurde im 30 Sekunden Rhythmus!!! So ging es durch 16 Canicross Klassen mit insgesamt 243 Teilnehmern über Distanzen von 2,5 km, 4,9 km und schließlich 6,9 km bis ca. 13 Uhr weiter, mit nur kleinen Pausen zwischen den einzelnen Rennklassen. Hierbei wird nicht nach Rasse der Hunde unterschieden sondern nach Altersklasse des Teilnehmers. Es war ein buntes Treiben und eine Meisterleistung der Startcrew wie auch der Zeitnahme am Ziel den Überblick zu behalten, aber es gelang. Aus deutscher Sicht ist hier der 4. Platz von Florian Küppenbender in der Klasse DMCM (Laufen mit Hund, Jahrgang 1996-1999), Walter Herms als 14. in der Klasse DMBV (Bikejöring, Jahrgang 1966 und älter), Lara Wirz (1. Platz) und Tara Cassina (2. Platz) in der Klasse DWBJ ( Jahrgang 1988 bis 1991), Mario Kleber als 16. in der Klasse DMCS (Canicross Jahrgang 1967-1987), Isabelle Cassina als 4. in der Klasse DWCV (Canicross Jahrgang 1966 und älter), Klaus Küppenbender als 15. in der Klasse DS2 (Roller Jahrgang 1994 und älter) sowie Sylke Küppenbender in der nationalen Wertung Roller mit dem 1. Platz.

Die 4-Hunde Klasse als erste Wagenklasse ging über die Distanz von 6,9 km. Der erste Starter ging um 13.30 Uhr an den Start. Es war Keith Johnson aus Schottland. Er setzte auch sofort mit 13:02 min. am Samstag Maßstäbe in dieser Klasse. Auch am Sonntag war seine Zeit von niemandem zu gefährden, so gewann er in insgesamt 26:07 min. vor Kjetil Hillestad aus Norwegen (27:27 min.), dritter wurde Maciej Wodzinski aus Polen mit einer Zeit von 30:20 min.. Bei den reinrassigen setzte sich Didier Ozel aus Frankreich mit 33:13 min. vor Rob F aus den Niederlanden in 34:30 min durch, Dritter wurde hier Frank Cannone aus Frankreich in 36:21 min. Aus deutscher Sicht konnten sich in dieser Kategorie als 4. Dagmar Wojcik in 37:43 min., Michael Klick als 5. in 38:13 min. und Michael Hess als 6. in 42:30 min. platzieren.

Die 6-Hunde Klasse ging über die längste Strecke des Wochenendes. Der Trail war 7,9 km lang. Diese Klasse wurde ebenfalls von einem Schotten dominiert. Es gewann Steve Lindsay in 33:15 min., vor Antoine Lemoine aus Frankreich in 36:20 min. und Anna Bajer aus Polen ebenfalls in 36:20 min. Die reinrassige Wertung in dieser Klasse konnte sich souverän Michael Klick vom FSSC aus Deutschland sichern. Er konnte mit 38:28 min. mehr als 3 Minuten zwischen sich und dem zweitplazierten Eric Pauw aus Frankreich bringen (41:51 min.), dritter wurde Gregor Masiuk aus Deutschland in 42:24 min. Hans-Jürgen Tettschlag mit seinen 6 Malamuten konnte insgesamt 13. werden (hier gab es keine gesonderte Wertung).

Die 8-Hunde Klasse ging ebenfalls über den 7,9 km Trail und wurde wiederum von einem Schotten gewonnen. Graeme Scott gewann in 32:07 min. vor Hans van de Hoeve aus den Niederlanden (34:37 min.) und Meiko Guldner aus Deutschland (37:19 min.). Die reinrassige Wertung gewann Joel Reyniers (Belgien) in 37:58 min. vor Roderick Glaastra aus den Niederlanden in 39:54 min. und Markus Wojcik aus Deutschland (40:56 min.). Manfred Artzen aus Deutschland konnte in 41:23 min. den 8. Platz belegen.

Dieter Manteufel aus Deutschland setzte den Schlusspunkt mit dem größten Team, er startete mit 18 Hunden.

Fazit:
Es war eine absolute Meisterleistung der Organisation. Dazu kann man den Organisatoren und Helfern nur gratulieren.

Man mag Wagenrennen skeptisch gegenüber stehen. Aber wem gelingt es schon fast 400 Starter aus 19 Nationen (darunter Starter aus den USA, Korea, Südafrika, Argentinien,…) zu aktivieren? Es ist das Internationale Flair was diese Veranstaltung ausgemacht hat. Es wurde der Weltmeister ausgefahren. Nur dadurch gelang es ein so starkes internationales Starterfeld anzulocken. Und allen, die sagen, ein Wagenrennen darf nicht einen solchen Wettkampfcharakter haben, halte ich entgegen: Welchen Unterschied macht es, ob wir den Titel eines Wagenrennens Bayerncup, Norddeutscher Meister, Mitteldeutscher Meister, …..oder eben auch Weltmeister nennen? Der Ehrgeiz der Teilnehmer ist entscheidend für das was beim Rennen passiert und nicht wie wir anschließend den Sieger nennen.
Das Kind will einen Namen haben! Und wenn wir ihm diesen Namen geben, dann kommen auch die Starter, und zwar in Scharen wie wir in Maasvalley an diesem Wochenende sehen konnten.
Ich glaube diese Sache hat Zukunft und man sollte sich ihr nicht prinzipiell verschließen,
denn im Grunde ist kein Wagenrennen anders als dieses, nur eben das Starterfeld war wesentlich interessanter.


Haidmühle 30.12.05 bis 07.01.06
Aus beruflichen Gründen war es leider erst möglich am Abend des 29.12. ins Trainigslager nach Haidmühle aufzubrechen. Nach einer kurzen Zwischenübernachtung traf ich am Freitag um 12 Uhr auf dem Stakeout ein. Der erste Eindruck war nicht sehr glücklich. Es war rappelvoll und mein reservierter Platz war nicht vorhanden. So wurde ich mit meinem „kleinen“ Wohnmobil irgendwo dazwischen gequetscht. Der Ärger war vorprogrammiert. Der eine Nachbar beschwerte sich weil meine Hunde zu nah an seinem Auto standen (und es wohl auch anpinkelten), der nächste meinte er käme mit seinem offenen Gespann an meinem Heckträger nicht vorbei (der Weg war auch nur noch ca. 3 m breit an der Stelle) und so weiter…ich war schon nach einer halben Stunde Aufenthalt leicht angestresst. Und so fuhr ich erstmal mit Hilfe eines Freundes zum Training auf die Nordschleife (8,2 km) raus mit dem ersten 6er Team. Der Trail war super und entschädigte ein wenig. Danach sofort mit den anderen 6 die gleiche Runde. Nach dem Training habe ich mir dann ein wenig das Umfeld angeschaut und da muß man wirklich sagen: einfach super! Duschen und Toiletten wirklich Top im Vereinsheim und der Ort in ein paar Minuten zu Fuß zu erreichen. So ging der erste Tag zu ende.

Am nächsten morgen wurde ein besserer Platz frei und ich setzte mein Fahrzeug um. Danach Training: ein 6er Team Nord- und Südschleife (15,4 km) und das andere 6er Team nur die Nordschleife (8,2 km).

Dann fing es an zu regnen und so standen wir Sylvester um 0 Uhr mit dem Regenschirm draußen, es war ziemlich frustrierend. Am nächsten Morgen regnete es immer noch und bevor der Schnee zu weich wurde ging es wieder raus 2 mal mit 6 Hunden auf die Nordschleife. Am späten Nachmittag ging der Regen immer mehr in Schnee über, dieser Schneefall hielt dann bis Donnerstag fast ununterbrochen an.

Aufgrund des starken Schneefalls wurde am Montag die Südschleife wegen Schneebruchgefahr gesperrt. Was blieb anderes übrig als die Nordschleife zu fahren. Das erste Distanztraining stand auf dem Plan und so fuhr ich mit 8 Hunden 4 mal die Nordschleife (32,4 km). Das war für die Hunde ziemlich ermüdend, da man nach jeder Runde am Stakeout vorbei muß, die Hunde waren deshalb auch etwas widerwillig und ich musste zweimal andere Leader nach vorne spannen, aber sie liefen trotzdem alle durch. Am Nachmittag dann noch einmal mit 6 Hunden die Nordschleife.

Am Dienstag wollte ich dann eigentlich etwas kürzer trainieren, aber nach zweimal Nordschleife wurde die Südschleife wieder eröffnet und so hing ich bei dem 8-Hunde Team diese noch an, so dass ich wieder auf 24 km kam. Anschließend noch mit den übrigen 6 Hunden Nord- und Südschleife (15,4 km).

Der Mittwoch sollte dann der letzte Trainingstag vor dem Rennen werden und so fuhr ich mit dem Rennteam (8-Hunde) zweimal die Doppelschleife (30,7 km) und anschließend mit den 6 Hunden die Nordschleife.

Vom Gefühl lief das Training nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte, aber ich war trotzdem zufrieden mit den Hunden. Die Strecke war einfach traumhaft schön, nur ein kleines Manko ist für Haidmühle anzumerken: Training ist nur zwischen 9 Uhr und 15 Uhr erlaubt und wenn man mehrere Teams fahren will oder muß, artet der Zeitdruck schnell in Streß aus.

Der eine Tag Pause wurde zum umsetzen auf den Rennplatz genutzt.

Am Freitag dann der erste Renntag. Da es ein Sprint und ein Distanzrennen parallel gab, machte alles einen etwas chaotischen Eindruck, aber die Organisatoren hatten die Situation jederzeit im Griff. Großes Lob.

Der Trail war etwas tief, aber dennoch super. Die Distanzstrecke ging vom Start aus zunächst auf die Nordschleife, die man dann für einige Kilometer verließ um etwas später wieder auf sie zurückzukehren. Die Hunde liefen super und ich hatte allerlei Teilnehmer zu überholen. Der Knackpunkt der Runde war an der Stelle wo man wenige hundert Meter vor dem Ziel, den Lärm schon im Ohr der Hunde, noch einmal auf die Südstrecke abbiegen musste. Von da an ging fast nichts mehr, es war eine einzige Qual für die Hunde und für mich. Besonders da wir an den Tagen vorher an besagter Stelle oft auf direktem Wege nach Hause gefahren sind. Da die eine Leaderin (Berrit) überhaupt keine Anstalten machte weiter zu laufen, tauschte ich sie nach einem Kilometer gegen Hope aus. Auch er war nicht wirklich motiviert, ging aber zumindest weiter vorwärts. Und so quälten wir uns dem Ziel entgegen. Trotzdem hat es nach dem ersten Tag für den zweiten Platz in 1:28:33 std. gereicht, aber mit über 4 Minuten Rückstand auf Hannes Krempl und knapp 2 Minuten Vorsprung vor Wolfgang Hammerschmidt aus Österreich.

Ich machte mir den ganzen Nachmittag und Abend Gedanken über die Aufstellung für den nächsten Tag. Sollte ich es wieder mit Berrit probieren oder lieber sofort auf Hope setzen? Am Sonntag musste ich um 9.59 Uhr auf den Trail, 2 Minuten hinter Hannes Krempl. Ich hatte mich für Hope und Becki als Leaderpärchen entschieden. Um die 4 Minuten Vorsprung noch aufzuholen gab es nur eins: alles geben! Und so holte ich Hannes Krempl nach ca. 6 Kilometern bereits ein und überholte ihn auch. Ich konnte mich aber nicht lösen und nur ein paar Kilometer weiter überholte er mich wieder. Ich versuchte ihm zu folgen, das gelang mir bis ca. 15 Kilometer und nach einem kurzen Getüddel in meinem Gespann fuhr er mir davon. Auf der Südschleife gab es wieder die gleichen Probleme wie am ersten Tag, aber Hope und Becki liefen das Rennen als Leader trotzdem nach Hause. Die Zeit: 1:23:18 std. Der 2. Platz war mir sicher.

Am Abend gab es um 19 Uhr eine sehr lange Siegerehrung (da ja 2 Rennen stattgefunden hatten) und so fuhren wir gegen 20.30 Uhr in Richtung Heimat.

Haidmühle kann man nur empfehlen sowohl als Rennort als auch zum Training!!!!! 


 Rennort Platzierung Klasse Distanz Zeit

 Ströhen

16.-17.10.10

 3. Platz 6-Hunde 3,0 km

 7:12 min.

6:59 min.

 Borken

06.-07.11.10

 1. Platz 6-Hunde

 4,8 km

 11:42 min.

11:33 min.

 Rastede

27.-28.11.10

 1. Platz 6-Hunde

 6,2 km

 13:14 min.

13:30 min.

 Rennort Distanz ZeitenPlatzierung  Klasse

 Schöneck (WSA EM)

04.-06.02.11

 25 km

42 km

42 km

1:32:35 Std.

2:41:53 Std.

2:31:00 Std.

 5. Platz D2/1 (6-Hunde)
     
     

Rennort Platzierung Klasse Distanz Zeit

 Ströhen

16.-17.10.10

 3. Platz 6-Hunde 3,0 km

 7:12 min.

6:59 min.

 Borken

06.-07.11.10

 1. Platz 6-Hunde

 4,8 km

 11:42 min.

11:33 min.

 Rastede

27.-28.11.10

 1. Platz 6-Hunde

 6,2 km

 13:14 min.

13:30 min.

 Rennort Distanz ZeitenPlatzierung  Klasse

 Schöneck (WSA EM)

04.-06.02.11

 25 km

42 km

42 km

1:32:35 Std.

2:41:53 Std.

2:31:00 Std.

 5. Platz D2/1 (6-Hunde)